Angst fühlt sich nicht nur im Kopf unangenehm an – sie wirkt sich auch ganz konkret auf deinen Körper aus.
Herzrasen, Schweißausbrüche, ein flauer Magen, vielleicht sogar Schwindel oder Zittern: All das sind keine Einbildungen, sondern echte, körperliche Reaktionen auf eine vermeintliche Gefahr.
Aber was passiert da eigentlich genau in uns, wenn die Angst uns überkommt?
Auch wenn sie sich oft unangenehm anfühlt, ist Angst ein lebenswichtiges Warnsystem. Sie hilft uns, Gefahren zu erkennen und schnell zu reagieren – zum Beispiel durch Flucht oder Kampf.
Diese automatische Reaktion nennt man „Fight-or-Flight-Modus“ – und sie stammt aus unserer evolutionären Vergangenheit, als ein Rascheln im Gebüsch tatsächlich ein wildes Tier bedeuten konnte.
Heute sind es selten Raubtiere – sondern eher Präsentationen, Konflikte, Leistungsdruck, emotionale Belastungen oder Überforderung. Aber unser Körper reagiert immer noch wie damals.
Sobald dein Gehirn eine Situation als bedrohlich einstuft (auch wenn sie objektiv gar nicht gefährlich ist), schaltet dein Nervensystem auf Alarm. Dabei wird eine Reihe von Stresshormonen ausgeschüttet:
Adrenalin
Wirkt innerhalb von Sekunden.
Es steigert den Herzschlag, erhöht den Blutdruck, beschleunigt die Atmung und sorgt dafür, dass du sofort „einsatzbereit“ bist.
Noradrenalin
Es unterstützt Adrenalin, steigert die Wachsamkeit und sorgt für erhöhte Aufmerksamkeit und Muskelspannung.
Cortisol
Wird etwas langsamer ausgeschüttet – hält aber länger an. Es sorgt dafür, dass dein Körper über längere Zeit mit Energie versorgt wird. Gleichzeitig dämpft es das Immunsystem, die Verdauung und deinen Schlaf-Wach-Rhythmus.
Kreuze für dich an, was du (wiederholt) bei dir beobachtest:
👉 Wenn du mehrere Punkte mit „Ja“ beantwortest, lohnt es sich, deinem Körper und deiner Seele Aufmerksamkeit zu schenken. Es könnte sein, dass dein Stresssystem dauerhaft aktiviert ist.
Langfristig können dauerhaft hohe Stresshormonspiegel zu ernsthaften Problemen führen. Häufige Symptome sind:
Der Weg raus aus der Daueranspannung beginnt mit Verständnis.
Wenn du weißt, was in deinem Körper passiert, kannst du liebevoller mit dir umgehen – und bewusst gegensteuern.
Dazu gehören:
Wenn du das Gefühl hast, dein Körper steht ständig unter Strom – dann ist das kein Zeichen von Schwäche, sondern ein Warnsignal deines Nervensystems.
Ein liebevolles: „Bitte kümmere dich um mich.“
In meiner Praxis unterstütze ich dich dabei, wieder in einen Zustand innerer Ruhe und Balance zu finden – durch achtsame Begleitung, Atemarbeit und ein tiefes Verständnis für dich selbst und deinen Körper.
Melde dich gern für ein unverbindliches Erstgespräch.
Du darfst lernen, dich sicher zu fühlen – in deinem Körper, deinem Leben, deinem Inneren.
Von Herzen
Sybille
Deine Heilpraktikerin in Wilhelmsdorf, nähe Emskirchen, Herzogenaurach und Neustadt an der Aisch